Der erste Tag, die Ankunft und ein wunderbares Abendessen!

Allgemein

Mein erster Tag… Wow! Es gibt so viel zu erzählen, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

Deshalb beginne ich einfach mal am Anfang. 😀

 

Vor dem Commerzbank-Tower in Frankfurt am Abend vor der Abreise 🙂

In der Hotellounge!

 

 

 

Heute morgen um 6.40 Uhr klingelt der Wecker. So ein Mist, ich habe eh schon kaum geschlafen… aber egal, mir schwirrt nur noch im Kopf herum, wie das Organisatorische heute über die Bühne laufen wird: Visum, Flug, Check-In, Einreise, bloß nichts vergessen!

So fahre ich also mit meinen Eltern zum Flughafen, treffe die anderen Freiwilligen (in Zukunft nur noch Volos genannt) und unseren Hauptamtlichen, den Jürgen.

Kurz darauf geht es auch schon los.

Wir gelangen alle problemlos durch die Kontrollen und warten dann ca. 45 Minuten auf den Abflug.

So verlassen wir also um 10.26 Uhr Ortszeit Frankfurt Airport.

Alle Jerusalem-Volos in einem Flieger: na wenn das mal gut geht..! 😀

Aussicht aus dem Flieger auf eine der griechischen Inseln

 Der Flug verläuft nett und ohne weitere Zwischenfälle und mit netter Aussicht.

So landen wir um 15.20 Uhr pünktlich, trotz verzögertem Abflug, in Ben Gurion, Tel Aviv!

Nach einem Marsch quer durch den Flughafen stehen die Pass-Kontrollen an.

Wir teilen uns in zwei Gruppen auf: Magnus, Gesine, Jasper und Simon gehen rechts an den Schalter, Kathrin und ich links. Das war die falsche Entscheidung…!

Kathrin wird (vor mir) nur gesagt:

„I will keep your passport, go over there!“

Mir wird danach nur mitgeteilt, dass ich ebenfalls hinübergehen sollte.

Mit etwas mulmigen Gefühl im Bauch setzen wir uns also in einen kleinen abgetrennten Warteraum und warten. Zum Glück kommt nach ca. 20 Minuten eine Dame und gab uns unsere Pässe.

Darin wurden lediglich die Visa auf den Juni 2016 erweitert… puh, Glück gehabt…!

Nach Einsammeln der Koffer gehen wir in die Ankunft-Halle, wo uns unsere Teamerin Milena und die Sekretärin des Deutschen Archäologischen Institutes für Altertumswissenschaften (im Folgenden nur noch DEAI genannt) erwarten.

Nach netter Begrüßung heben wir alle etwas Geld ab und verlassen das Gebäude. Draußen herrschen ca. 33 Grad und praller Sonnenschein, aber das stört uns, sobald wir im klimatisierten VW-Bus sitzen wenig (war schließlich zu erwarten). In diesem angekommen geht’s ab auf die Autobahn.

Auf dieser fahren wir daraufhin ca. 1,5 Stunden nach Jerusalem, kaufen dort kurz etwas für das Frühstück morgen früh ein und  begeben uns danach in getrennten Grüppchen zu unseren Einsatzstellen.

Ein Wachturm an der israelisch-palästinensischen Grenze

 Interessant: auf der Fahrt von Tel Aviv nach Jerusalem passierten wir einen großen Streifen der Westbank, man konnte die Mauer mal hautnah sehen und wir sind direkt an den israelischen Siedlungen vorbei gefahren, die ja bekanntermaßen sehr umstritten sind. Das war schon sehr eindrucksvoll für mich. Als ich allerdings nach wenigen Minuten in Jerusalem die Stadtmauer sehe, die die Alt- von der Neustadt trennt, verschlägt es mir regelrecht den Atem… vielleicht auch, weil ich dabei einen ca. 25 kg schweren Koffer und zwei Rucksäcke drei (gefühlt) riesige Treppen hochschleppen muss.

Die Altstadt ist genau so wie ich es mir immer vorgestellt habe: wunderschön, besitzt eine einzigartige Atmosphäre und man merkt, wie sie über Jahrhunderte gewachsen ist. Ich bin sehr gespannt sie in den nächsten Tagen näher kennenzulernen.

Zum Abschluss des Tages beziehen wir zunächst unsere wunderschöne Volo-WG im Keller der Propstei der Erlöserkirche mit Zugang zum Kreuzgang, einem wahren Paradies, und werden danach von unserem neuen Chef, dem Propst, zum Essen eingeladen.

Die Aussicht auf der Dachterasse…

…beim Essen…

…in ganz besonderem Ambiente.

Alles in der Nähe: Hier die Grabeskirche und oben neben dem Scheinwerfer der Felsendom.

Man kann sich noch gar nicht vorstellen das Glück zu haben hier für ein Jahr lang zu leben. Doch je mehr man hier geistig ankommt, desto mehr wird alles Wirklichkeit.
Dabei sitzen wir auf der Dachterasse der Propstei bei einem herrlichen Blick über Jerusalems Altstadt. Einfach traumhaft, ich bin so unglaublich hin und weg, die Bilder vermitteln leider nur einen klitzekleinen Anteil vom Erlebten. Der Tag schließt mit einigen tollen Gesprächen mit supernetten Leuten.

Blick in unser WG-Wohnzimmer.

Das war’s erstmal für heute, ich hoffe ihr merkt, wie spannend das Ganze für mich ist! 🙂

Liebe Grüße nach Deutschland.

P.S.: Eine ehemalige Schulkameradin von mir ist zur Zeit in Kolumbien. Schaut doch auch einmal auf ihrem Blog lauraventurera.wordpress.com/ vorbei.

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